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Informationsverwaltung

Die Informationsverwaltung besteht aus Verwaltung und Speicherung elektronischer Informationen. Nicht in jedem Fall ist es sinnvoll oder möglich, die Dokumente selbst zu speichern. Dies gilt insbesondere für CSCW-Systeme der synchronen Kommunikation, da die hier anfallenden Dokumente eine zu große Datenmenge umfassen können oder aber in ihrer Aussagekraft zu kurzlebig sind. Aber auch in diesen Fällen ist es sinnvoll und oftmals auch notwendig, die anfallenden Verwaltungsinformationen im CSCW-System zu speichern. So könnten solche Informationen für einen wiederholten Verbindungsaufbau oder ein Zeitprotokoll verwendet werden.
Für die Verwaltung von Dokumenten bieten sich Datenbanken an. Sie sind zwar nicht immer in der Lage, die Dokumente selbst aufzunehmen, sie bieten aber eine schnelle und automatische Verwaltung der mit den Dokumenten assoziierten Verwaltungsinformationen (vgl. [Wol96]).
Eine Datenbank war ursprünglich eine Ansammlung von beliebigen Informationen verschiedener Bedeutung und Herkunft. Heute bezeichnet man vereinfachend eine Datenbank als diese Menge von Informationen, die mit einem zusätzlichen System zur Verwaltung, Speicherung, Repräsentation und Verarbeitung umgeben ist (auch Datenbanksystem genannt). Im vorliegenden Fall muß die Information binär codierbar sein, da die Datenbank elektronisch auf entsprechenden Medien vorliegen soll.
Grundsätzlich unterscheiden sich Datenbanken in der Verwaltung der in ihnen abgelegten Informationen. Die drei am häufigsten verwendeten Modelle sind das hierarchische, das relationale und das objektorientierte Modell.

Das WebRC-System verwendet eine objektorientierte Meta-Datenbank namens ConceptBase. In späteren Erprobungen soll deren Eignung für den Einsatz in einem CSCW-System eruiert werden.


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